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  Freitag | 28.02.2020
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Technik :: DiSEqC :: DiSEqC für Techniker

[6.2] Hardware
Da DiSEqC sowohl als unidirektionales (DiSEqC 1.0) wie auch als bidirektionales System (DiSEqC 2.0) aufgebaut werden kann, gibt es verschiedene Varianten des Busmodems, wobei zwischen dem Modem im Slave und dem Modem im Master, in welchem das Fernspeisenetzteil integriert ist, unterschieden wird.

In einem unidirektionalen DiSEqC System kann im Satellitenreceiver die Hardware, welche bereits zum Aufbringen des 22 kHz Tons verwendet wird, zum Modulieren der Daten benutzt werden.

Im Slave besteht der Empfänger minimal aus einem 1-Transistor-Verstärker, der die Burstpakete (min. 300 mVss) auf TTL-Pegel bringt.

Für die bidirektionale Datenübertragung ist etwas mehr Hardwareaufwand notwendig. Das Netzteil des DiSEqC 2.0 Receivers enthält eine RLC-Kombination, die die Netzteilimpedanz auf 15 Ω (bei 22 kHz) festlegt. Die Sender in Master und Slave sind als gepulste Stromquellen ausgeführt, welche im 22 kHz-Takt etwa 45 mA Fernspeisestrom "saugen". Der über der Netzteilimpedanz pulsförmig auftretende Spannungsabfall moduliert die Busspannung mit etwa 0,5 Vss.

Der Empfangsteil im Master ist identisch mit dem im DiSEqC Slave.

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