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Technik :: Lexikon mit Begriffen aus der Satellitenwelt

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Apogäum
Die Bahn seines Satelliten um sein Zentralgestirn ist annähernd als Kreisbahn zu beschreiben, wobei diese in den meisten Fällen nicht rund sondern elliptisch ist. Wenn sich ein Satellit um die Erde bewegt, so nennt man den erdfernsten Punkt der Bahn Apogäum. Die Apsidenlinie ist die gerade Verbindungslinie zwischen den beiden Punkten größter (Apoapsis) und kleinster (Periapsis) Entfernung eines umlaufenden Körpers von seinem Zentralkörper.
Für WO-18 beträgt diese Entfernung 7.176,3 km, für AO-10 sind es 41.835 km. Zieht man nun noch den Erdradius ab so erhält man die maximalste Höhe über der Erdoberfläche (WO-18: 805,3 km, AO-10: 35.464 km).
Apogäumsmanöver
Am erdfernsten Punkt, dem Apogäum, wo der Transfer-Orbit den angestrebten GEO berührt, muss die Geschwindigkeit erhöht werden. Mit Hilfe des Apogäumsmotors wird der Satellit nach vorn getrieben, wodurch der niedrigste Punkt der Bahn auf der gegenüberliegenden Nachtseite der Erde angehoben wird.
Dies Manöver wird solange wiederholt, bis Apogäum und Perigäum beide auf zirka 36.000 km liegen und der Satellit somit den GEO erreicht hat.
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